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Rad fahren mit dem Nachwuchs ist ein Kinderspiel — oder doch nicht?Immer mehr kleine Kinder erleben den Straßenverkehr nur noch aus einer Sichtweise: aus der Seitenscheibeperspektive des motorisierten Elterntaxis. Doch für passionierte Pedaleure ist der junge Nachwuchs kein Grund, auf das Fahrradfahren zu verzichten. Im Gegenteil: Wer Kinder von klein auf an das Rad fahren als eine selbstverständliche Fortbewegungsart gewöhnt, hat den ersten Schritt hin zu einer verantwortungsbewussten Mobilitätserziehung bereits gemacht. Wer sein Kind Rad fahrend transportieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: einen Fahrradanhänger nutzen, einen Fahrrad-Kindersitz anbringen oder gleich auf spezielle Lastenräder (Christiania Bikes) umsatteln. Doch jede Lösung hat Vor- und Nachteile. |
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Fahrradanhänger![]() Foto: www.pixelio.de /Thomas Max Müller |
Fahrradkindersitze![]() Foto: www.fahrrad-richter.de |
Lastenräder (Christiania Bikes) ![]() Foto: Oliver Dieser |
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| Komfortfaktor | Wetterfeste Luxusschlitten: Egal ob Ein- und Zweisitzer – die kleinen Passagiere sind durch einen zeltartigen Aufbau vor Wind und Regen geschützt, verpassen aber dank großer Plastik-Fenster keinen lohnenden Ausblick. Die Anhänger werden problemlos mit einer Kupplung im Bereich der Hinterradnabe an das Fahrrad angebracht. Positiv: Fahrradanhänger sind sehr vielseitig und oft auch als Buggy oder Jogger verwendbar. Wichtig ist, dass die Kleinen bequem und nicht bananenkrumm sitzen können. | Fahrradkindersitze sind die am weitesten verbreitete Kindertransportvariante für den elterlichen Drahtesel. Die Montage über dem Gepäckträger (Heckmodell) bzw. im Lenkerbereich (Frontmodell) ist zumeist unkompliziert. Gut gefederte und gepolsterte Sitze beeinflussen die Stimmung des Nachwuchses positiv. Doch bei schlechtem Wetter hilft nur eines: Das Kind in Regenklamotten einpacken. | Christiania Bikes sind dreirädrige Fahrräder mit Ladefläche. Dank besonderer Kinderausstattung wie Kindersitzbank und Dachkonstruktion mit Fenster kann aus dem Lastenkasten schnell ein gemütliches Kindertaxi werden. Sind die Kleinen nicht an Bord, werden mit dem Lastenfahrrad dank des großen Fassungsvermögens auch Einkäufe und Kleintransporte zu einem Kinderspiel. |
| Mobilitätsfaktor | Das Fahrgefühl der strampelnden Eltern wird auf ebenem Gelände kaum beeinträchtigt, holprige Wege sollten aber gemieden werden. Die Wendigkeit ist insgesamt eingeschränkt. Fahrradanhänger aus Aluminium haben sich bewährt, da sie bei aller Stabilität relativ leicht sind. Viele Modelle sind zudem zusammenfaltbar und damit für den Ostsee-Urlaub auch gut im Kofferraum transportierbar. | Die Hartschalensitze benötigen wenig Platz und zumeist sehr einfach zu handhaben. Insbesondere im Straßenverkehr zahlt sich gegenüber Anhängern die höhere Wendigkeit aus. Auch lässt sich in riskanten Situationen leichter ausweichen. Fahrrad-Kindersitze sind für die Kurzstrecke prädestiniert. | Christiania Bikes sind recht wuchtig, aber trotzdem gut manövrierbar. Für den Transport im Kofferraum oder auf dem Dachgepäckträger sind die Räder ungeeignet. |
| Sicherheitsfaktor | Die Kinderanhänger der neuesten Generation werden dank ihrer stabilen Konstruktion, Überrollbügel, Seitenaufprallschutz und 5-Punkt-Sicherheitsgurte als sehr sichere Fahrradtransportmittel eingestuft. Gute Modelle sind aufgrund ihres tiefen Schwerpunktes besonders kippsicher. Oft gehörte Nachteile: Im Straßenverkehr können die niedrigen Anhänger von Autofahrern leicht übersehen werden, bei der Straßenüberquerung haben sie eine große „Angriffsfläche“. Außerdem sitzen die Kinder inmitten von Autoabgasen und sind großen Erschütterungen ausgesetzt. | Heckmodelle werden als sicherer eingestuft als Frontmodelle. Gleichwohl ist die Fallhöhe sehr hoch. Das größte Manko: Durch den beladenen Kindersitz verschiebt sich der Schwerpunkt nach oben und das Fahrverhalten wird nachteilig beeinflusst. Außerdem kann man wegen der Kippgefahr das Rad nicht mit Kind abstellen und sich außer Reichweite begeben. Kopflehnen, Hosenträgergurte und Radverkleidungen erhöhen die Sicherheit zusätzlich. | Unschlagbarer Vorteil: Das dreirädrige Gefährt kann nicht umkippen und jederzeit sicher abgestellt werden. Eine Handbremse verhindert, dass das Fahrrad wegrollt, optional gibt es Sicherheitsgurte für die kleinen Passagiere. Insgesamt ist die stählerne Transportkiste solide konstruiert. |
| Stress- faktor |
Fahrradanhänger machen vielen – wenn auch nicht allen – Kindern Spaß. Hier können die Kleinen formidabel gucken, schlafen oder spielen. Und zu zweit kann es noch mehr Freude machen – muss aber nicht. Problem: Die Beaufsichtigung und Kontaktaufnahme ist schwierig. | Eher gering. Die unmittelbare Nähe zum Kind vereinfacht den Dialog – auch gemeinsam singen lässt es sich im Kindersitz deutlich besser als bei anderen Transportmöglichkeiten per Rad. Schwierig wird es, wenn das Kind einschläft – deshalb: noch lauter singen! | Gering: Eltern können immer ein Auge auf die vor ihnen sitzenden – oder schlafenden – Kinder werfen. Das andere Auge sollte allerdings immer dem Straßenverkehr gelten. Stressig könnte es bei der Parkplatzsuche werden: Die Räder sind recht breit. |
| Wissenswertes | Zusätzlich zum Kindertransport bieten viele Anhänger Stauraum für Gepäck – ideal für längere Fahrten und Ausflüge. Qualität hat ihren Preis: Einfache Modelle gibt es ab 200 Euro, gute Anhänger kosten 350 Euro aufwärts, für sehr aufwändige Varianten muss man gar über 1000 Euro investieren. | Im Kindersitz auf dem Elternrad dürfen Kinder sobald sie selbst sitzen können (mit ca. 9-12 Monaten) mitgenommen werden. Die Mitnahme ist gesetzlich auf ein Alter von maximal sieben Jahren bzw. ein Maximalgewicht von 22 kg begrenzt. Vor der Anschaffung sollte das Fahrrad in Sachen Stabilität und Bremsleistung auf Tauglichkeit geprüft werden. | Namensgeber der Räder ist der autofreie Kopenhagener Stadtteil Christiania. Hier wurden 1976 die ersten Lastenräder entwickelt. Inzwischen sind sie unter dem Markenname „Christiania Bikes“ ein weltweiter Exportartikel. Berliner Händer im Web: www.fahrradladen-mehringhof.de |
Betreut.de vermittelt
Babysitter und mehrSie suchen für Ihre Familie einen passenden Betreuer für die verschiedensten Lebenssituationen? Egal, ob ein Babysitter für das Nesthäkchen, ein Nachhilfelehrer für die Tochter, ein liebevoller Hundesitter für Fifi oder jemand, der Opa beim Rasenmähen oder Einkaufen helfen soll. Auf dem Internetportal Betreut.de wird wohl jeder fündig. Ermöglicht wird die erfolgreiche Suche mittels einer aktuellen Datenbank an Betreuern in Ihrer Nähe. Verfügbar sind die vier Kategorien Kinderbetreuung, Nachhilfe, Seniorenbetreuung sowie Tierbetreuung. Betreut.de ist TÜV-geprüft, werbefrei und bietet die Kontakte zu mehr als 50.000 Betreuern bundesweit an.
Wer heutzutage noch einen Bücherwurm zum Kind hat, kann sich glücklich schätzen – im Zeitalter von TV, Internet und Spielkonsole handelt es sich um eine bedrohte Spezies. Dennoch: Lesen kann sich zu einer kostspieligen Angelegenheit entwickeln. Hier einige Alternativen zum Bücherkauf:

Nicht alle Emils kommen in Begleitung von Detektiven und stammen aus der Feder von Erich Kästner. Dieser Emil hier ist eine Figur des Illustrators Karsten Teich und erlebt beim Umzug seiner Familie allerlei spannende Dinge. So erfährt Emil etwa, warum man überhaupt umzieht, was die Möbelmänner dabei alles so machen und wozu Knallfolie gut ist. Und das Beste: Er packt richtig mit an.
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| Mit Stadtplan beim Frühstück: „Schau Emil, da ziehen wir hin!“ | Die wichtigsten Dinge sollten zuerst und sorgfältig eingepackt werden. | Die schweren Sachen sind ein Fall für die starken Möbelpacker. |
Wer also demnächst mit Kindern umzieht, sollte sich gemeinsam mit den kleinen „Umzugshelfern“ die hübsch bebilderte
Kurzanleitung ansehen oder herunterladen.
(Benötigt
das Flash-PlugIn, das Sie durch einen Klick auf den nebenstehenden
Button direkt installieren können.)
Auf der Website von zapf kann die Geschichte auch als kostenloses Klappheftchen bestellt werden.
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Beruflicher Termin? Karten für die Oper? Wenn die Kinderbetreuung privat geregelt werden muss, helfen oft nur Babysitter. Gemeinsam mit Betreut.de, der Plattform für Vermittlung von haushaltsnahen Betreuungsformen, sagen wir, worauf es beim Vorgespräch mit dem Babysitter ankommt.
Mehr Tipps für das Vorgespräch und eine große Übersicht an Babysittern in Ihrer Nähe finden Sie auf www.betreut.de.

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