Energiesparen ist kinderleicht!
Mit Umwelterziehung früh beginnen: 11 Energiespartipps für Kinder
im Alter von 3 bis 99
Kinder aufgepasst: Ihr glaubt, Energiesparen ist etwas für Erwachsene?
Quatsch mit Soße! Auch Kinder können das im ganz normalen Alltag tun
— man muss nur wissen, wie es geht. Los geht‘s!
- Energiesparlampen leuchten ein
Wusstest du, dass neue Energiesparlampen bis zu 80% weniger Strom als
herkömmliche Glühbirnen verbrauchen und außerdem viel länger halten?
Achte deshalb darauf, dass bei euch zu Hause alle Lampen dabei helfen,
Energie zu sparen. Diese Leuchten sind zwar in der Anschaffung etwas
teurer als Glühbirnen, aber es rechnet sich.
- Kopf an, Geräte aus
Wer clever ist, spart Strom und schaltet alle Geräte aus, bevor er
für längere Zeit aus dem Zimmer geht: Licht aus, Musikanlage aus, Computer
aus, aus die Maus.
- Vorbei mit Stand-by
Das Gerät sieht aus aus – ist es aber nicht. Viele Elektrogeräte haben
einen Bereitschaftsmodus („Stand-by“) – damit man sie schneller anmachen
kann. Doch obwohl sie nicht benutzt werden, verbrauchen sie Strom.
Deshalb: Stromfresser komplett ausschalten oder den Netzstecker ziehen!
- Verdammt gute Dämmung
In deinem Zimmer zieht’s wie Hechtsuppe? Dann solltest du mit Mama
oder Papa die undichten Fenster und Türen dämmen. Auch das spart Energie.

Der Energieverschwendung auf der Spur? Diese Spartipps helfen. (Foto:
www.photocase.de /Jutta Rotter)
- Freie Fahrt für Heizungsluft
Du solltest in kalten Jahreszeiten darauf achten, dass sich die Heizungsluft
über den Heizkörpern frei ausbreiten kann. Hindernisse wie Betten,
Regale oder Vorhänge „schlucken“ zu viel Wärme!
- Heizung aus und cool bleiben
Mach die Heizung aus, wenn du für eine Weile das Zimmer verlässt. Und
wenn du bereits zum Abendessen den Heizkörper in deinem Zimmer abdrehst,
ist es angenehm kühl, wenn du zu Bett gehst.
- Kopf und Zimmer durchlüften
Lüfte kurz, aber gründlich. Immer die Fenster offen zu halten und so
die Atmosphäre mitzuheizen, ist reine Energieverschwendung! Deshalb
im Winter: Heizung abschalten, zehn Minuten richtig durchlüften und
verbrauchte Luft abziehen lassen. Anschließend wieder Fenster schließen
und Heizung andrehen.
- Duschbad statt Wannenbad
In deiner Badewanne bist du Kapitän, aber um weniger Energie zu verbrauchen,
solltest du duschen statt baden. Denn für ein Duschbad muss meistens
viel weniger Wasser erhitzt werden als für ein Wannenbad. Außerdem
können Duschprofis viel kostbares Trinkwasser einsparen.
- Klug statt kläglich kaufen
Waschmaschine oder Geschirrspüler kaputt? Erinnere deine Eltern bei
der Neuanschaffung daran, dass sie nicht nur auf den Kaufpreis, sondern
auch auf den Wasser- und Energieverbrauch achten sollen. Das schont
die Umwelt und ist langfristig sparsamer.
- Vollbeschäftigung für Maschinen
Spül- und Waschmaschinen mögen es, wenn sie richtig was zu tun haben
und nicht unterfordert werden. Daher sollten die Maschinen erst angestellt
werden, wenn sie komplett gefüllt sind. Auch so kannst du daheim Strom
und Wasser sparen.
- Kühlschrank nicht offen lassen
Erst nachdenken, dann Tür aufmachen – denn immer wenn du Kühlschrank
oder Eisfach öffnest, geht in den Geräten Kälte verloren. Die richtige
Kühltemperatur wieder herzustellen, kostet viel Strom – und damit Geld.
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