Der Haustürschlüssel ist passé, die moderne Tür öffnet
sich per FunkWer kennt sie nicht, die folgende Szene: Sie haben zwei jeweils 250 Kilogramm schwere Einkaufstüten in den Händen, sich gerade die Treppen hinaufgeschleppt und schon mehrere blaue Flecken von den spitzen Milchtüten, die Ihnen gegen das Schienbein geknallt sind. Als Sie gerade die Tür aufschließen, fällt eine Tüte um, die Tomaten rollen die Treppe hinunter. Nicht aufgeben, es gibt Hoffnung: das Türöffnen per Funkchip.
Per Geisterhand die Tür öffnen
lassen
Mit einer kleinen Fernbedienung, die eine Reichweite bis zu
100m hat, können Sie bereits aus großer Entfernung z.B.
aus dem Auto heraus, die Tür öffnen. Auf der Innenseite der
Wohnungstür wird ein Antriebselement auf den Türzylinder
gesteckt und mit zwei Schrauben fixiert; durch den Knopfdruck wird
der Schlüssel wie von Geisterhand gedreht. Ihr Vorteil als Mieter:
es ist keine Verkabelung, kein Bohren erforderlich, da der Mechanismus
per Funk ausgelöst und batteriebetrieben wird.
Nie wieder Joggen mit Schlüsselbund in
der Hose – die Funktastatur im Außenbereich
Frankreich macht es seit zig Jahren vor. Um z.B. in Paris in ein Haus
zu gelangen, muss man den richtigen Code kennen und auch eingeben,
um ins Haus zu kommen. Das gibt es mittlerweile auch in Berlin und
zwar auch für die Wohnungstür. Es wird eine Funktastatur über
der Klingel angebracht, in der man seinen PIN-Code eingibt und schon
können Sie die Tür öffnen. Für Großfamilien,
Gewerbetreibende oder Reisetüchtige gibt es dabei einen großen
Vorteil: Man kann eigene PIN-Codes für bis zu 20 Personen einrichten,
oder bestimmte Codes lediglich zu bestimmten Zeiten zulassen. Soll,
z.B. der Blumengießer täglich nur zwischen 14.00 und 15.00
h Zutritt zur Wohnung haben, dann können Sie für ihn einen
eigenen PIN-Code einrichten, der nur in der festgesetzten Zeit Zugang
zur Wohnung verschafft. Für die Sicherheit ist auch gesorgt: Es
gibt eine Funktion, die die letzten 30-40 Schließvorgänge
im Nachhinein exakt überprüfen kann. So kann man feststellen,
wer wann das Gerät benutzt hat. Das kann wichtig werden.
Nie mehr das Türklingeln überhören – der
Funk-Gong
Wer eine Villa mit 500 Zimmern besitzt oder einen Garten von der Größe
des Saarlandes, der sollte über den sogenannten Funk-Gong nachdenken,
der über der normalen Klingeltaste angebracht und an der Tastatur
angesteuert wird und ebenfalls batteriebetrieben ist. Er kann im ganzen
Haus mitgenommen werden, auch im Garten. So hören Sie immer, wenn
es klingelt und lassen niemanden mehr draußen allein im Regen
stehen.
Eines aber wird auch diese neue Technik nicht
verhindern können:
Dass Sie den Funkchip oder aber die PIN-Nummer vergessen. Es gibt nämlich
(noch) keinen Chip gegen menschliche Vergesslichkeit. So wird es weiterhin
die armen Menschen geben, die mit Ihren Händen hektisch die Taschen
durchsuchen, um dann ein „Nee, ne“ auszurufen.
Weitere Informationen auf www.abus.de
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