Wenn der Gasmann zweimal klingelt

Wenn die Energiepreise steigen, ist guter Rat teuer — was tun gegen die Gaspreiserhöhung?

Der Gaspreis steigt und steigt. Nach Schätzungen von Verbraucherschützern müssen Kunden in Kürze rund 10 bis 20 Prozent mehr Geld für Erdgas ausgeben. Als Verbraucher kann man nur machtlos zusehen und letztlich tiefer in die Tasche greifen. Ist das wirklich so? Die Antwort ist eindeutig: jein.

Anbieter wechseln
Konkurrenz belebt bekanntermaßen das Geschäft. Das beste Beispiel hierfür ist die Telekommunikationsbranche – leider ist der Gasmarkt jedoch nicht mal annähernd so umkämpft. Trotzdem: Gerade in Ballungsgebieten wie Berlin sind Gaskunden nicht einem Anbieter ausgeliefert, sondern haben zumindest eine kleine Auswahl.

Preisstruktur des Gasversorgers
Sollte nur ein einziger Gasversorger zur Auswahl stehen, so lohnt oftmals ein Blick auf dessen Preisstruktur. Eventuell werden Sondertarife (z.B. Onlinetarife) angeboten, mit denen sich ebenfalls Kosten einsparen lassen. Auch Preisgarantien können sich lohnen. Dabei räumt der Gasversorger einen festen Tarif für einen bestimmten Zeitraum ein. Doch Vorsicht: Der fixe Tarif muss attraktiv sein, sonst zahlt man bei schwankenden Gaspreisen am Ende mehr ohne Preisgarantie.

Die Rechnung um den Preisaufschlag kürzen
Bereits hunderttausendfach haben erboste Gaskunden in Deutschland Preissteigerungen ihrer Anbieter formal widersprochen und lediglich den alten Betrag weiter bezahlt. Hintergrund hierfür ist der Umstand, dass die Anbieter Preiserhöhungen durch die Offenlegung ihrer Kalkulation begründen müssen, falls Kunden die sogenannte Unbilligkeitseinwendung erheben. Zu einer solchen Offenlegung ist es bislang allerdings noch nie gekommen – wer lässt sich schon gerne in die Karten schauen?

Aber Vorsicht! Man begibt sich hierbei auf eine juristische Reise, deren Ziel noch ungeklärt ist. Theoretisch kann es zu einer Gerichtsverhandlung sowie zu einer Nachzahlungsforderung kommen. Verbraucherschützer betrachten diesen Fall zwar als unwahrscheinlich, können ihn aber nicht ausschließen. Bevor man diesen Schritt geht, sollte man sich auf jeden Fall bei der Verbraucherzentrale oder einem Fachanwalt über mögliche Konsequenzen informieren. Eine Sorge ist jedoch unbegründet: Den Gashahn einfach zudrehen dürfen die Anbieter nicht.

Energie sparen
Die am häufigsten genannte und ökologisch verträglichste Möglichkeit, die Gaspreiserhöhung aufzufangen ist nach wie vor: Energie sparen! Ein bewusster Energieeinsatz, abgedichtete Fenster, geschlossene Türen und sinnvoll praktiziertes Lüften lassen den Zähler langsamer voranschreiten und sorgen für mehr Bares in der Tasche.

Weitere Infos: www.verbraucherzentrale.de | www.verivox.de

Erstellen Sie Ihre

und holen ein unverbindliches Angebot ein
FertigHaus

www.immowelt.de

Werkzeug-news

www.umzugskompass.de

neu: zapf service app — der Umzugskalkulator für iPhone & Co.