Mit der lang ersehnten Zusage für den begehrten Studienplatz heißt es für tausende Erstsemes ter auch in diesem Herbst: Das Studentenleben kann endlich beginnen! Doch vor dem Umzug in eine neue Stadt muss erst einmal die passende Studentenbude gefunden werden. Da gerade zu Studienbeginn das neue Leben als Student hektisch sein wird, ist für „Einsteiger“ ein WG-Zimmer eine gute Wahl. Wer hingegen Privatsphäre und Selbstständigkeit bevorzugt, der sollte sich nach einem eigenen Apartment umschauen.

Zettelwirtschaft: Schwarze Bretter mit Wohnungsangeboten zieren die
Flure der Unis. Doch ein Blick in das Internet führt oft schneller
zum Erfolg. (Foto: Natascha Weisel)
Virtuelle Suchagenten
Am effektivsten ist die Suche nach der perfekten Bleibe über das Internet:
Im Gegensatz zu handgemachten Abrisszetteln an Uni-Pinnwänden oder
Anzeigen in regionalen Tageszeitungen lässt sich bei großen Immobilienportalen
wie etwa immobilo.de gezielt auf die persönliche Wohnpräferenzen hin
suchen. So findet man schneller und genauer eine günstige Wohnung oder
ein passendes WG-Angebot. Weiterer Vorteil: Die Lage der Wohnung kann
man sich per Mausklick direkt auf dem Online-Stadtplan anzeigen lassen,
so dass der Suchende schon vorab aussortieren kann – beispielsweise
bei zu großer Entfernung zur Universität.
Wer über jedes aktuelle Angebot automatisch informiert werden möchte, richtet einfach einen so genannten Suchagenten für sich ein. Dieser benachrichtig t Nutzer automatisch per E-Mail über neue Anzeigen, die den Vorgaben der gewünschten Wohnung entsprechen.
Und welche Musik hörst du?
Wo Zeitungsinserate aufgrund von Platzmangel schnell an ihre informativen
Grenzen stoßen, fängt im Internet die detaillierte Objektbeschreibung
erst an. Die Angaben zur Wohnung reichen von der Miethöhe, Infos zur
Ausstattung, Fotos der Räumlichkeiten bis hin zu Alter und Anzahl der
Mitbewohner. Wer passt zu wem? Je detaillierter der Inserierende Informationen
zum WG-Leben gibt, desto größer sind die Chancen, dass sich genau der
richtige Mitbewohner um das Zimmer bewirbt. Langwierige Vorstellungsrunden
in ungeeigneten WGs oder Wohnungen lassen sich so vermeiden.
Vor-Ort-Termin unersetzlich
Natürlich kann sich der Suchende nicht immer hundertprozentig auf den
ersten Eindruck verlassen. Daher sollte der Vorauswahl im Internet
auf jeden Fall der kritische Vor-Ort-Termin folgen. Dabei kann ein
prüfender Blick in die WG-Küche nie schaden. Wenn sich beispielsweise
das schmutzige Geschirr hoffnungslos in der Küche stapelt oder der
Putzplan zu streng erscheint, kann man sich noch rechtzeitig aus dem
Staub machen.
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