
Rüstig im Alter — doch nicht alle meistern den Alltag ohne Hilfen. (Foto:
www.pixelio.de/Matthias Balzer)
Im vertrauten Zuhause bis ins hohe Alter zu wohnen und Hilfe bei Beeinträchtigung durch Behinderungen oder Krankheit zu erhalten, ist der Wunsch vieler Seniorinnen und Senioren. Einige Dienstleister haben es sich zum Ziel gemacht, genau diese Bedürfnisse zu erfüllen. Ein Beispiel eines solchen Dienstleisters ist die SOPHIA Berlin GmbH. Der Name steht für „Soziale Personenbetreuung – Hilfen im Alltag“. Das Unternehmen bietet Serviceleistungen durch 24-Stunden-Bereitschaft und unterstützt ältere Menschen in der eigenen Wohnung. Das Angebot besteht aus einer Mischung aus persönlichem Kontakt und der Unterstützung durch moderne Kommunikationsmittel wie Telefon, Haus-Notrufanlagen, intelligente Sicherheitsarmbänder oder gar über Bildschirmkommunikation.
Die Mitarbeiter von SOPHIA unterstützen die Senioren etwa bei der Suche von Pflegekräften oder Handwerkern, vermitteln Einkaufshilfen oder Fahrdienste und erinnern an die Medikamenteneinnahme. Wählen können die Kunden aus vier verschiedenen Leistungspaketen, die sich im Leistungsumfang und den Kosten von rund 20 bis 60 Euro monatlich unterscheiden. Nicht selten hilft der Betreuungsservice dabei, den Verbleib in der eigenen Wohnung zu erhalten und so den Umzug ins Altersheim zu umgehen. Einige Berliner Wohnungsgesellschaften sehen darin eine Möglichkeit, ältere Mieter zu halten und ihnen das gewohnte Wohnumfeld zu bieten. Seit März 2008 testet etwa die HOWOGE im Bestand des Kundenzentrums Wartenberg SOPHIA als Pilotprojekt – mit ansprechenden Ergebnissen. Da die HOWOGE einen Teil der Kosten für die Betreuungsdienstleistung übernimmt, können Mieter der HOWOGE und einiger anderer Wohnungsunternehmen die Leistungen zu günstigen Konditionen buchen.
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