Wie man Kinder vor Unfällen im und am Wasser schützen
kannKinder werden vom Wasser magisch angezogen. Doch schon der Goldfischteich birgt für kleine Entdecker Gefahren. „Viele Erwachsene sehen einen Gartenteich mit 40 oder 50 cm Wassertiefe nicht als gefährlich an. Selbst derart kleine Gewässer können aber zur tödlichen Bedrohung für die Kleinsten werden“, meint Helmut Stöhr, Leiter Ausbildung im Präsidium der DLRG, und rät allen Eltern zu Vorsicht. Auch das Nachbargrundstück sollte man im Auge behalten und dafür sorgen, dass die Kinder kein Loch im Gartenzaun finden. Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern sind nach Ansicht des DLRG die häufigsten Ursachen, wenn Kinder ertrinken.
Auch Baggerseen haben ihre Tücken. Da sie durch Kies- oder Sandabbau entstanden sind, findet man in aller Regel keinen flachen Strand. Ihr Wasser bleibt auch an heißen Tagen recht kühl. Und meist sind diese Seen ohne Aufsicht. Obacht auch bei Wasserspielzeug! Enten und andere Gummigeräte können zwar schwimmen, bewahren Kinder aber nicht vorm Ertrinken. Außerdem kommen die Kinder mit der Luftmatratze an Stellen, die von Land nicht oder nur schwer erreichbar sind. Wenn eine Bootsfahrt ansteht, schützen Sie ihr Kind mit einer guten und vor allem passenden Schwimmweste: Empfehlenswert sind ohnmachtssichere Rettungswesten mit Kragen. Kentert das Boot, drehen sie den Schwimmenden automatisch auf den Rücken, so dass der Kopf aus dem Wasser herausragt. Auf jeden Fall eine Weste mit Bein-/Schrittgurten verwenden, und diese auch immer konsequent schließen! Natürlich soll man den Kleinen den sorglosen Spaß am Planschen nicht verderben. Doch solange sie nicht schwimmen können, ist Vorsicht besser als Nachsicht. Übrigens: Kinder können schon ab vier Jahren Schwimmen lernen, sollten aber bereits vor dem Seepferdchen erste Kenntnisse und Fertigkeiten zum sicheren Verhalten am und im Wasser erfahren. Hierfür bieten z.B. der DLRG Kurse und unterhaltsame Informationsbroschüren an.
7 goldene Baderegeln (nicht nur) für Kinder››› weitere Informationen auf www.dlrg.de und www.kindersicherheit.de
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