Tipps
von Klaus Saloch zum Thema Licht für die nächtliche
WohnungsbesichtigungInsgesamt sollte man sich eine Wohnung am besten zweimal anschauen, einmal bei Tageslicht und einmal abends, wenn die Wohnung von künstlichem Licht der Leuchten und Lampen ausgeleuchtet wird. Tages- und künstliches Licht sind äußerst unterschiedlich in Einfallswinkel, Lichtintensität und den Spiegelungen. Man nimmt viele Dinge wie Fugen, Kratzer, Erhöhungen im Parkett oder Flecken bei Sonnenlicht ganz anders wahr als bei vertikaler Deckenbeleuchtung.
Ein Beispiel: wenn Sie schon einmal bei strahlender Mittagsonne Ski gefahren sind, dann kennen Sie sicher die Situation, dass die Piste nur weiß ist und Sie keine Unebenheiten in der Piste sehen können. In der Morgensonne bzw. am späten Nachmittag sehen Sie die kleinen Löcher und Hubbel in der Piste viel besser - allein wegen des unterschiedlichen Einstrahlungswinkel.
Man sollte sich daher bei Wohnungsbesichtigungen nie damit abspeisen lassen, dass in einem Raum das Licht angeblich nicht geht oder nur eine 10 Watt-Lampe zur Verfügung steht. Hier sollte man darauf bestehen, den Raum bei voller Beleuchtung zu sehen. Denn was man bei der Wohnungsbesichtigung nicht sieht, lässt sich später nur sehr schwer bemängeln.
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