Die Berliner Kriminalstatistik beweist: immer häufiger verschaffen
sich Diebe mit Tricks Zugang zur Wohnung und stehlen wertvolle Gegenstände.
Opfer sind fast ausschließlich ältere Menschen, die gutgläubig
helfen möchten. Die Trickdiebe benutzen dabei immer wieder die
gleichen Tricks. Damit Sie sich und Ihre Verwandten besser schützen
können, hier eine Übersicht über die Tricks mit Tipps,
wie Sie sich verhalten sollten.Vorgetäuschte Notlage
› Tipps: Öffnen Sie nie die Tür. Selbst nach Hilfe telefonieren oder Schreibzeug etc. hinaus reichen. Tür geschlossen halten. Nichts für Nachbarn ohne deren Auftrag entgegennehmen.
Vorgetäuschte amtliche Eigenschaft
› Tipps: Von Amtspersonen den Dienstausweis fordern und sorgfältig prüfen (Druck, Foto, Stempel). Im Zweifel vor Einlass bei der Behörde anrufen - Telefonnummer selbst heraussuchen. Nur Handwerker einlassen, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
Vorgetäuschte persönliche Beziehung
› Tipps: Rufen Sie die Ihnen bekannte, nicht die vom Anrufer angegebene Telefonnummer an. Bei Zweifeln sofort die Polizei informieren. Der „Vertrauensperson“ des angeblichen Verwandten niemals Geld geben. Anzeige erstatten, auch wenn man schon auf den Trick hereingefallen ist.

Foto: pixelio/gay
Ob Schokoriegel, neuester Handyklingelton oder die aktuellste Ausgabe des Lieblingscomics: Kinder sind als Konsumenten für den Markt belebend. Wie die diesjährige KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) des Egmont Ehapa Verlages belegt, sind Kinder eine durchaus finanzstarke Käufergruppe. Die Studie über das Medien- und Konsumverhalten von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren kommt zu dem Ergebnis, dass die Kaufkraft der jungen Konsumenten rund 2,6 Milliarden Euro pro Jahr beträgt. Zudem sind Kinder fleißige Sparer und erzielen eine Gesamtsumme von weiteren 3,8 Milliarden Euro auf ihren Konten. Das Taschengeld wird vornehmlich in Süßigkeiten, Zeitungen und Eis investiert oder für den Kauf von Elektronik und Kleidung gespart. Neben der monatlichen Zahlung von im Durchschnitt 23 Euro Taschengeld sind vor allem Finanzspritzen an Festtagen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstagen ausschlaggebend für das kleine „Vermögen“ der Kinder. Insgesamt belaufen sich die Geldgeschenke pro Jahr und Kind auf durchschnittlich 173 Euro – eine deutliche Zunahme im Vergleich zu den Vorjahren. Abzuwarten bleibt, ob sich der Aufwärtstrend in den nächsten Jahren fortsetzen wird und viele Kinder auch in Zukunft finanzstarke Käufer bleiben.
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