Kinder! Esst Obst – ist gesund!
Die Fehlernährung von Kindern wird immer mehr zum Problem — zwei
Initiativen stemmen sich dagegen
Ein Spaziergang durch Berlin, insbesondere wenn er an Schulen und
Kindergärten vorbeiführt, scheint die alarmierenden Ergebnisse ernährungswissenschaftlicher
Studien zu bestätigen: Beinahe jedes fünfte Kind in Deutschland ist
übergewichtig, fast jedes zehnte leidet an Untergewicht. Wissenschaftler
haben die Problematik erkannt und warnen vor gesundheitlichen Langzeitschäden
wie Diabetes, Gelenkerkrankungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Doch
in vielen Familien ist die Nachricht noch nicht angekommen. Sie servieren
aus Bequemlichkeit Tiefkühlpizza oder können aus finanziellen Gründen
keine angemessene Ernährung ihrer Kinder sicherstellen. Gemeinsame
Mahlzeiten mit den Eltern sind jungen Menschen oft genauso fremd wie
der Geschmack von Obst und frischem Gemüse.

Wer sagt, dass Obst nicht mundet?
(Foto: www.photocase.de/ Jörg Schneider)
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, schreiben sich in jüngster
Zeit immer mehr Initiativen den Kampf gegen die Fehlernährung und das
Übergewicht von Kindern auf die Fahnen. So ist seit März 2008 die Starköchin
Sarah Wiener mit ihrer neu gegründeten und nach ihr benannten Stiftung
in ehrenhafter Mission an Deutschlands Grundschulen unterwegs. Das
Ziel: Die Ernährung und das Wissen von Kindern über Lebensmittel und
deren Zubereitung sollen durch Projekte und Aufklärungsarbeit verbessert
werden. Durch Kochkurse, selbst angelegte Kräutergärten und Warenkunde
lernen Kinder die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse über gesunde
Zutaten und entwickeln eine nachhaltige Ernährungskompetenz.

Tipps für das Schulfrühstück
Die ideale Verpflegung vor und in der Schule kann sich individuell
unterscheiden, doch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
empfiehlt die Beachtung bestimmter Kriterien:
- Vor der Schule: vollwertiges Frühstück (Brot, Obst, ein Milchprodukt)
- Für die Pause: dünn mit Butter bestrichenes Vollkornbrot mit magerem
Schinken, fettarmer Wurst, Käse oder vegetarischem Brotaufstrich
- Empfehlenswert: abwechslungsreiche Auswahl und mundgerechte Portionen
- Ein Joghurt, ein fettarmer Quark mit Obst oder auch ein Milchdrink
ergänzen das Schulbrot.
- Beliebtes Fingerfood: Obst und Gemüserohkost nach Saison, frisch
und mundgerecht geschnitten
- Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig: Mineralwasser, ungesüßte Tees
oder Fruchtsaftschorlen statt Fruchtnektar und zuckerhaltiger Limonaden
- Weniger empfehlenswert sind süße Riegel und ähnliche Pausensnacks
– relativ viel Fett und Zucker
››› www.dge.de
Um das kulinarische Bewusstsein von Kindergartenkindern kümmert
sich seit Frühjahr 2008 der Kochbus, eine kreative Innovation der Menütaxi
GmbH aus Berlin. Mit einem ausrangierten BVG-Doppeldeckerbus, der für
die entsprechenden Bedürfnisse der Initiative umgebaut wurde, tourt
der Kochbus von Kita zu Kita. Auf kindgerechte und spielerische Art
lernen Kleinkinder so das Zubereiten und Genießen frischer Speisen
und Getränke und werden mit viel Spaß für gute und vollwertige Ernährung
sensibilisiert.
Initiativen wie die Sarah-Wiener-Stiftung oder der Kochbus sind
in einer ernährungsproblematischen Zeit wichtige Anstoßeffekte, die
den notwendigen Veränderungsprozess einleiten können. Engagierte Aktionen
wie diese sollten daher kein Einzelfall bleiben, sondern viele Nachahmer
und Helfer finden.
››› www.sarahwienerstiftung.de | www.kochbus.de

Überflüssige Küchengeräte
So manche Küche ist mit lauter „kleinen Haushaltshelfern“ vollgestellt,
deren Verlust niemand bedauern müsste. Die Neue Wohnung stellt die
Top 7 der unsinnigsten Küchenerfindungen vor.
- Eierschalen-Bruchstellen-
Verursacher
Nur für Eierköpfe: Das Gerät sorgt lediglich für eine Schnittmarke
für das Abtrennen der Eikappe.
- Elektrische Pfeffermühle
Nützlich einzig und allein für Faulpelze und Menschen mit akuter Sehnenscheidenentzündung.
- Pastakochautomat
Mamma mia! So schwierig ist Nudelnkochen auch nicht – wenn Signore
Al Dente das noch erlebt hätte…
- Ananasschneider
Diese Erfindung nimmt 364 Tage Schrankplatz weg und versagt am entscheidenden
Tag.
- Eierschneider
Von wegen dünne Eierscheiben – dieses Relikt aus den 70ern matscht
oft mehr, als es schneidet.
- Zwiebelhacker
Oder Zwiebelquetscher? Besser sind ein scharfes Gemüsemesser und eine
gute Schneidetechnik.
- Brotbackmaschine
Beliebtes Hochzeitsgeschenk von ungeliebten Gästen. Der angestammte
Platz dieses Gerätes ist ein hinteres Kellerregal.

Tipps für das Schulfrühstück
Die ideale Verpflegung vor und in der Schule kann sich individuell
unterscheiden, doch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
empfiehlt die Beachtung bestimmter Kriterien:
- Vor der Schule: vollwertiges Frühstück (Brot, Obst, ein Milchprodukt)
- Für die Pause: dünn mit Butter bestrichenes Vollkornbrot mit magerem
Schinken, fettarmer Wurst, Käse oder vegetarischem Brotaufstrich
- Empfehlenswert: abwechslungsreiche Auswahl und mundgerechte Portionen
- Ein Joghurt, ein fettarmer Quark mit Obst oder auch ein Milchdrink
ergänzen das Schulbrot.
- Beliebtes Fingerfood: Obst und Gemüserohkost nach Saison, frisch
und mundgerecht geschnitten
- Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig: Mineralwasser, ungesüßte Tees
oder Fruchtsaftschorlen statt Fruchtnektar und zuckerhaltiger Limonaden
- Weniger empfehlenswert sind süße Riegel und ähnliche Pausensnacks
– relativ viel Fett und Zucker
››› www.dge.de