Wellness

Frühjahrsputz mit Speckverlust

Wie man das nützliche Putzen mit angenehmem Sport verbindet und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt

Jedes Jahr dasselbe Spiel! Die guten Vorsätze überleben nicht einmal den ersten Januar. Wie verhext scheint bei der Umsetzung immer etwas dazwischen zu kommen – Pflichten rufen, Kinder schreien und dann steht eigentlich auch noch der verhasste Frühjahrsputz an. Da bleibt einfach keine Zeit übrig – zum Beispiel für mehr Sport. Muss jedoch nicht sein: Stefanie Wittich, Sporttherapeutin im Bewegungszentrum Rückenwind, hat für Die Neue Wohnung Übungen erarbeitet, die Bewegungen aus der medizinischen Trainingstherapie mit typischen Putzaufgaben verbinden. Fensterputzen, Staubsaugen und Bodenwischen einmal anders, aber genauso effektiv … für Ihre Wohnung und die Muskulatur.
Informationen zur therapeutischen Trainingstherapie unter: www.rueckenwind-berlin.de

Übung 1: Mit dieser Übung werden die schrägen Bauchmuskeln trainiert. Füße, Knie und Becken sind in einer Linie aufzustellen. Den Wischmopp in einer Acht vor dem Körper von einer Seite zur anderen führen. Dabei das Becken nicht mit drehen, sondern den Brustkorb in einer Gegenbewegung zum Becken führen. Den Rücken gerade halten und nicht zu weit nach vorne neigen.





Fotos: Sascha Nolte

Übung 2: Die Übung dient der Mobilisation des Brustkorbs und des Schultergürtels. Füße parallel aufstellen, das Becken gerade halten und den Arm in einer diagonalen Linie von unten nach oben (oder in der Umkehrbewegung) über das Fenster führen. Dabei auf keinen Fall die Schultern nach oben ziehen, sondern den Hals lang lassen.

Übung 3: Bei dieser Kniebeuge wird die Beinstreckmuskulatur von Wade, Oberschenkelvorderseite und Po trainiert. Die Füße mit den Zehenspitzen nach vorne parallel hintereinander aufstellen. Das Becken bleibt im Mittelpunkt zwischen beiden Füßen, den Oberkörper gerade in einer Linie halten und nach vorne beugen, bis die Schultern mit dem Knie in einer Linie sind. Die Knie beugen und den Sauger vor- und zurückbewegen. Das Knie darf dabei nicht zu weit nach vorne über die Zehenspitze des Vorderfußes hinaus bewegt werden.

Für gelenkschonendes Putzen gilt: die Belastung auf alle Gelenke verteilen. Lieber in die Knie gehen und nicht nur den Rücken arbeiten lassen.


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CartoonWinterblues

Tipps und Tricks gegen dunkle Stimmung

Sonnenlicht: Jeden Tag mindestens eine Viertelstunde nach draußen gehen, um Tageslicht und frische Luft zu tanken. Selbst an bewölkten Herbst- und Wintertagen ist das Sonnenlicht draußen noch drei- bis viermal so stark wie die Zimmerbeleuchtung.

Essen: Die richtige Ernährung hat Einfluss auf unsere Stimmungslage: Der Mineralstoff Magnesium ist besonders wichtig für unser Wohlbefinden. Gute Quellen für Magnesium sind Bananen, Linsen, Nüsse und Trockenfrüchte. Der Stimmungsaufheller Serotonin ist in kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Nudeln und Kartoffeln enthalten. Auch Fettsäuren aus Seefischen wie Hering und Makrele oder pflanzliche Öle wie Raps- und Sojaöl heben die Laune.

Sport: Körperliche Aktivität steigert das Wohlbefinden, weil dabei körpereigene Glückshormone ausgeschüttet werden. Günstige Sportarten sind Jogging, Radfahren und Skilanglauf. Den besten Effekt erzielt man mit regelmäßigem Ausdauertraining: Ideal sind 3 bis 5 Sporteinheiten pro Woche zu jeweils 30 bis 60 Minuten – für Anfänger weniger.


Lichtdusche gegen Winterdepression

Viele Berliner leiden im Winter an Energielosigkeit — Lichttherapie kann helfen

Hauptstadtwetter im Winter – das bedeutet für die Berliner lange, kalte Nächte und kurze, selten sonnige Tage. Das ist nicht gut fürs Gemüt. Etwa 10 bis 12% der Bevölkerung, auch wenn sie noch kein Krankheitsbild im klinischen Sinne aufweisen, klagen gerade im Winter über Energielosigkeit, Leistungsmangel und Schlaflosigkeit. Darüber hinaus sind bei einer großen Zahl von Menschen die Symptome so stark ausgeprägt, dass sie Krankheitscharakter aufweisen. Man spricht dann von einer Saisonalen Depression (SAD = Seasonal Affective Disorder) oder auch „Winterdepression“. Eine Möglichkeit zur Behandlung ist die Lichttherapie, ein von der wissenschaftlichen Medizin anerkanntes Verfahren. Die Betroffenen werden dabei hellem Kunstlicht ausgesetzt, einer sogenannten therapeutischen Lichtdusche. Der Patient schaut täglich für etwa 20 bis 60 Minuten, bevorzugt in den Vormittagsstunden oder direkt nach dem Erwachen, in eine helle Lichtquelle. Die Wirksamkeit ist nachgewiesen bei einer Exposition von 10.000 Lux auf eine Entfernung von max. 40 cm, für eine halbe Stunde. Wichtig ist, dass das Licht direkt auf die Netzhaut fällt, d.h. der Patient direkt in die Lichtquelle sieht, natürlich nicht die gesamte Zeit. Das Gute: Die Lichttherapie kann nicht nur beim Arzt, sondern auch zu Hause gemacht werden. Spezialgeräte können erworben werden.

Bei Fragen zur Lichttherapie wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt. Informationen zu Lichtquellen für die Lichttherapie finden Sie u.a. bei
www.chronolux.de
www.androv-medical.de
www.davita.de


Stimmungen passend zur Farbe

Farblichtobjekte verbessern allgemeines Wohlbefinden

FarblichtobjekteAlbert Einstein hat nicht nur die Relativitätstheorie erfunden, er bewies 1921 auch, dass jeder Farblichtstrahl eine bestimmte Wellenlänge und Energie besitzt. Farben dringen demnach unterschiedlich tief in die Haut ein und entfalten hier ihre Wirkung auf Körper und Geist. Die je nach Farbton unterschiedlichen Schwingungen werden direkt an das Gehirn weiter geleitet und in elektromagnetische Energie z.B. zur Stärkung des Stoffwechsels umgewandelt. Auch das über das Auge aufgenommene Farblicht hat einen positiven Effekt: Es hebt unsere Stimmung und steigert merklich das Wohlbefinden. Im Handel gibt es Farblichtobjekte oder auch Wellnesstherapieleuchten, die die Atmosphäre und das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden verbessern. Darüber hinaus können sie auch als schöne Wohnaccessoires verwendet werden. Per Fernbedienung lassen sich entspannt verschiedene Programme wählen, z.B.

Mehr Informationen auf www.lichttherapie.de


Die „Wellnass“-Zelle ins Licht gerückt

Es wird Licht im Badezimmer — kein böses Erwachen am Morgen beim Blick in den Spiegel

Mark Kühler ist einer, die meisten Deutschen sind es ebenfalls – bekennende Bad-Liebhaber. Vorbei die Zeiten, in denen Waschen, Duschen und Zähneputzen das Aussehen und die Funktion von Badezimmern bestimmten. Der stolze Badbesitzer von heute möchte pure Entspannung in luxuriösem Ambiente – sein eigenes kleines Wellness-Center eben. Das hat auch die Industrie erkannt und bietet eine lange Palette an Produkten, die, angefangen beim hauseigenen Whirlpool, das Badeherz erfreuen. Möchte man jedoch nicht gleich einen ganzen Umbau planen, um sein Wohlgefühl zu erhöhen, geht es auch einfacher.

Ganz wichtig für eine gemütliche Atmosphäre ist zum Beispiel das Licht im Badezimmer. Und das muss gleich zweierlei Funktion erfüllen: Es soll hell genug sein, sodass man es sicher ohne Beinbruch in die Badewanne schafft und gleichzeitig dem Betrachter und seiner Figur schmeicheln. Der Fachmann unterscheidet zwischen der Allgemeinbeleuchtung und der Platzbeleuchtung am Spiegel. 300 Lux Beleuchtungsstärke sind der allgemeine Richtwert. Dabei gilt, dass das Licht dann besonders angenehm wirkt, wenn es sich gleichmäßig verteilt. Gut zu wissen: Da dunkle Fliesen weniger Licht reflektieren, müssen mehr Leuchten oder stärkere Lampen als in hell gefliesten Bädern eingesetzt werden.

Bekanntlich entscheidet der morgendliche Blick in den Spiegel über die Wahrnehmung des Äußeren und damit über die Tagesstimmung. Damit diese möglichst sonnig ist und bleibt, sollte man der Spiegelbeleuchtung besondere Aufmerksamkeit widmen. Beidseits der Spiegelfläche montierte, blendarm abgeschirmte Leuchten sichern die schattenfreie Wiedergabe aller Gesichtspartien (und lassen ein paar Falten verschwinden). Zusätzliche Leuchten über dem Spiegel sorgen für gleichmäßiges Licht auch für große Spiegelflächen. Als letztes spielt auch noch die Wahl der eingeschraubten Lampen eine Rolle - empfehlenswert für eine naturgetreue Farbwiedergabe sind Allgebrauchsglühlampen, Energiesparlampen, Hochvolt-Halogenlampen und Leuchtstofflampen mit Lichtfarbe Warmweiß.

Nun ist das Badezimmer eine Zone, wo sich Feuchtigkeit und Elektrizität auch schon einmal begegnen. Um Unfälle beim Badespaß zu vermeiden, müssen bestimmte Sicherheitsvorkehrungen getroffen (z.B. die Vorschriften von DIN VDE 0100 Teil 701) werden. Generell gilt: Im Dusch- oder Badewannenbereich müssen die Leuchten gegen Wasser geschützt sein und dürfen nur mit Schutzkleinspannung bis 12 Volt betrieben werden.

Noch mehr Wohlfühl-Atmosphäre im eigenen Bad bekommt man durch Kerzen. Liegt man dann gemütlich in der Badewanne, kann man das elektrische Licht getrost ganz auslassen.

Weitere Tipps rund um die Themen Licht und Wellness im Bad findet man unter www.licht.de und www.wohnnet.at


Kurzurlaub im eigenen Bad:

Emil in der BadewanneEMIL Badespaß x Zwei

Zusammen mit Freunden macht das Sauberwerden doppelt Spaß. Je mehr Spielzeug in der Wanne, desto besser. Darin untergehen sollten die Kleinen dennoch nicht, weshalb auch immer das wachsame Auge der Erwachsenen auf ihnen ruhen sollte. Bei Badezusätzen ist ebenfalls Vorsicht geboten: Nicht alles, was Erwachsenen gefällt, ist für Kinder verträglich. Achten Sie darauf, dass die Pflegebäder für die leicht austrocknende Kinderhaut geeignet sind. Wenn die Kleinen partout nicht nass werden wollen: Spezielle Wasserfarben wirken Wunder – nach Wahl schön bunt und garantiert abwaschbar.

Die grünen Freunde – unersetzliche Mitbewohner

Zimmerpflanzen filtern Schadstoffe aus der Luft und verbessern damit das Raumklima

Es gibt Menschen, die sprechen mit ihren Zimmerpflanzen. Das ist seltsam, es sei denn, es handelt sich um Lob, denn Lob haben Zimmerpflanzen verdient. Sie helfen dem Menschen, sich in der Wohnung wohl zu fühlen: Sie verbessern das Raumklima, indem sie Schadstoffe aus der Luft filtern, für Luftfeuchtigkeit sorgen und Sauerstoff produzieren. Welche Pflanzen das besonders gut können, zeigen wir Ihnen in der folgenden Übersicht:
Name
Lichtverhältnisse
Eigenschaften
Ficus „Ali“
hell – sonnig
bestens als Büropflanze geeignet, da unkompliziert; filtert Formaldehyd aus der Raumluft
Bergpalme
hell
hervorragender „Schadstofffresser“; widerstandsfähig gegen Schädlinge; gute Reinhaltung der Luft; tropisches Flair
Birkenfeige (Ficus benjamina)
sonnig – hell
baut Schadstoffe gut ab; sehr pflegeleicht, mag aber keinen Ortswechsel
Bogenhanf
hell – schattig
sehr pflegeleicht; kaum Schädlingsbefall; für Schlafzimmer geeignet; produziert Sauerstoff
Chrysantheme
sonnig – hell
hervorragender „Luftentgifter“ und -befeuchter; selten Schädlinge; prachtvolle Blütenfarben
Drachenbaum
halbschattig
sehr wirkungsvoller Luftreiniger, robust und langlebig
Dieffenbacchia
hell – halbschattig
schöne und beliebte Zimmerpflanze; als Luftreiniger sehr wirkungsvoll, da große Blattoberfläche und schneller Wuchs
Echte Aloe
sonnig – hell
wird als Heilpflanze benutzt; Schlafzimmerpflanze, da sie nachts Sauerstoff abgibt

Weitere Informationen auf www.gkr-hydrokulturen.de


Frühjahrsfrust – dagegen ist ein Kraut gewachsen

Kräuter werden als (alte) neue Hausmittel gegen fast jedes Zipperlein wiederentdeckt

Geduldet als kulinarische Dekoration, nach dem Essen als Likörchen zur Verdauung genossen, ansonsten meistens verschmäht – Kräuter führen häufig ein Schattendasein und werden in ihrer Wirkung drastisch unterschätzt. Das war nicht immer so. Die Geschichte der Kräuter ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst: Im Europa des Mittelalters gehörte das Sammeln wilder Kräuter zum Alltag der Landbevölkerung dazu. Das Wissen über die medizinische Wirkung der robusten Gewächse wurde über Generationen hinweg weitergegeben.

Mit der Entwicklung der modernen Medizin wurden die grünen Alleskönner in ihrer Bedeutung als Arznei verdrängt. Positiv an dieser Entwicklung ist, dass dadurch die Pflanzen unverändert bis heute überleben konnten. Auch ihre Wirkung blieb damit unverfälscht. Im Zuge der Renaissance der Homöopathie erlangen nun auch die Kräuter ihre ursprüngliche Bedeutung zurück – teilweise an prominenter Stelle: Sternekoch Alfons Schuhbeck schwört bei seinen Kreationen nicht nur auf ihre Aromen, sondern weiß auch um die Inhalte. Und die sind nicht ohne…

Eine Geheimwaffe gegen Frühjahrsmüdigkeit ist der Schnittlauch mit seinem hohen Gehalt an Eisen – senkt aber, falls nötig, auch erhöhte Cholesterinwerte, wirkt harntreibend und bremst frühzeitige Arteriosklerose. Mixt man den Schnittlauch dann noch mit Petersilie, haben Depressionen am Jahresanfang keinerlei Chance mehr. Gerade mal ein Esslöffel Petersilie deckt den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen am Spurenelement Mangan, das wichtig für die positive Stimmung ist. Und was den Vitamin-C-Gehalt angeht, kann man das grüne Kraut ebenfalls getrost als Spitzenreiter bezeichnen: Nur ein einziger Bund Petersilie enthält mehr Vitamin C als ein halbes Kilogramm Orangen – ein optimaler Schutz vor Erkältungen. Ähnliche Wirkung hat auch die Kresse, welche zusätzlich den Organismus mit dem lebenswichtigen Spurenelement Jod versorgt und besonders wegen einer Eigenschaft gerade im Frühjahr unersetzlich ist: Es lässt den Winterspeck verschwinden! Eine Handvoll Kresse am Tag füllt den Magen und schützt vor Hungerattacken.

Die Verwendungsweise der Kräuter ist vielfältig – egal, ob als Würze in der Mayonnaise, frisch geschnitten aufs Frischkäsebrötchen oder als Kräuteressig angesetzt. Unkompliziert ist ebenso die Anschaffung und Pflege. Im Supermarkt gekauft und zu Hause in dekorative Blumentöpfe auf einem Gemisch von Blumenerde und Sand gepflanzt, sind die Kräuter nicht nur gesund, sondern können zum wunderschönen Blickfang werden. Sowohl in der Wirkung als auch beim Aussehen kann da kein noch so schönes Pillendöschen aus der Hausapotheke mithalten!

Weitere Informationen unter:
www.heilkraeuter.de
www.hausgarten.net
www.gartenatelier.de

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