Licht

Ins richtige Licht gerückt

Tipps von LIGHT & more für eine moderne, aber behagliche Beleuchtung

Deckenstrahler ade: Wer die baumelnde Glühbirne zu Hause nicht mehr erträgt, der kann sich bei LIGHT & more im Berliner Stadtteil Alt-Tegel zu mehr Licht und Leben inspirieren lassen. Die Einheitslampen der gängigen Möbelketten findet man dort allerdings nicht: Die Firma steht für moderne und individuell auf die Kunden abgestimmte Lichtkonzepte, die jeder Räumlichkeit die gewünschte Atmosphäre verleihen. Für Geschäftsführer Sven Kollerup-Nielsen steht fest: „Alles sieht nur dann gut aus, wenn es im richtigen Licht erscheint.“

LIGHT & moreUnd so verpassen Kollerup-Nielsen und sein Team den unterschiedlichsten Räumlichkeiten die passende Beleuchtung, von Privatwohnungen über Arztpraxen bis hin zu Gewerberäumen. Zuvor gibt es allerdings erst einmal eine fachkundige und kreative Beratung. Zwar sind die Gestaltungsmöglichkeiten am besten, wenn die Beleuchtungsfachleute bereits in der Bauphase einer Immobilie mit einbezogen werden, allerdings gibt es auch in den bereits lange bewohnten vier Wänden in der Regel noch viel Steigerungspotenzial.

So wird zum Beispiel in vielen Haushalten allzu häufig einfach das Deckenlicht benützt, nur weil beim Bezug der Wohnung eben Stromkabel aus der Decke kamen. Doch dieses Licht ist in den besten Fällen eher funktional als atmosphärisch. Für eine stimmungsvolle Lichtgestaltung der eigenen Wohnung rät Kollerup-Nielsen deshalb zum Einsatz von mehr Stehsäulen sowie Wand- und Tischleuchten: „Es muss nicht unbedingt was an die Decke. Man erhält oft ein besseres Ergebnis, wenn man mehrere Lichtquellen variabel einsetzen kann.“ Neben der Optik soll natürlich auch der Umweltschutz nicht zu kurz kommen, weshalb sich der Lichtfachmann vehement für den Einsatz von Energiesparlampen einsetzt. Außerdem sei die richtige Beleuchtung nicht einfach nur ein schickes Accessoire, sondern trägt darüber hinaus zum tagtäglichen Wohlbefinden bei. Vor allem Wohn- und Kinderzimmer, in denen viel gelesen wird, sollten gut und angenehm ausgeleuchtet sein, sodass die Augen nicht allzu schnell ermüden.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und die eigenen vier Wände mit schickem und atmosphärischem Licht verschönern möchte, der sollte sich durch einen Besuch vor Ort inspirieren lassen…


Doppelt gespart!

Energiesparlampen entlasten die Umwelt und den eigenen Geldbeutel

Stetig steigende Strompreise und die Klimaerwärmung lassen schon seit einiger Zeit nur einen Schluss zu: Wenn wir unseren Geldbeutel entlasten und der Umwelt etwas Gutes tun wollen, dann müssen wir kostbare Energie sparen. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist ganz einfach und bequem; man muss nur die alten, „stromfressenden“ Glühbirnen aus deren Fassung drehen und durch Energiesparlampen ersetzen.

Dass dies viel zu viele Menschen hierzulande noch nicht getan haben, liegt zum Einen an alten Gewohnheiten und zum Anderen an hartnäckigen Vorurteilen gegenüber dem Öko-Leuchtmittel. Doch diese sind schon seit einiger Zeit nicht mehr angebracht. Die technische Überlegenheit von Umwelt-Leuchten der Energieeffizienzklasse A gegenüber den alten Stromfressern der Klasse D ist erwiesen: Eine 11 Watt Energiesparlampe kann die gleiche Lichtausbeute (Lichtwert messbar in Lumen) vorweisen wie eine 60 Watt-Glühbirne der alten Bauart. Hochwertige Energiesparleuchten verbrauchen hierbei nicht nur in etwa 80 Prozent weniger Strom, sie halten auch zehn Mal länger als herkömmliche Glühbirnen. Die Öko-Leuchtmittel von heute sind im Vergleich zu älteren Modellen kompakt, dimmbar und geben ein warmes, angenehmes Licht ab. So kann zum Beispiel das Modell „Petit Economy“ aus dem Hause Megaman mit einem Wert von 2700 Kelvin wärmeres Licht vorweisen als die meisten herkömmlichen Glühbirnen. Es ist aber für jeden Geschmack etwas dabei, die Lichtfarbpalette reicht von Extra-Warmweiß über Warmweiß und Neutralweiß bis hin zu Tageslichtweiß.

LandschaftGrün soll es bleiben. Energiesparen ist angesagt.

Von den im Vergleich zur Glühbirne zunächst hoch erscheinenden Anschaffungskosten sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn die sind spätestens bei der nächsten Strom-Jahresabrechnung vergessen. Lediglich bei der (zehnmal später stattfindenden) Entsorgung stellen Energiesparlampen etwas höhere Ansprüche an den Verbraucher, da sie aufgrund geringer Spuren von Quecksilber in keinem Fall in den Hausmüll wandern dürfen, sondern zum Recyclinghof bzw. zur Schadstoffentsorgung. Die gute Tat lohnt sich: Für den Fall, dass sämtliche Glühbirnen hierzulande durch Energiesparlampen ersetzt würden, könnte bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von drei Stunden am Tag die jährliche Stromproduktion eines Atomkraftwerkes eingespart werden.

Wer nun also ein Herz für den Fortschritt, die Umwelt und (rechtzeitig zu Weihnachten) den eigenen Geldbeutel entdeckt hat, sollte den ersten guten Vorsatz des neuen Jahres einfach jetzt sofort verwirklichen, damit 2008 gleich von Beginn an mit gutem Gewissen gespart wird.

Günstige Energiesparlampen und erhellende Informationen erhält man z.B. auf www.co2kampagne.de


Dimmer statt Schalter

Verena Speichert gibt wichtige Tipps zur Lichtgestaltung

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Grundbeleuchtung und lokaler Beleuchtung, z.B. für den Arbeitsplatz. Zur Grundbeleuchtung eines Raumes sollte eine große helle Deckenfläche angestrahlt werden. Das kann eine an die Wand montierte, nach oben ausgerichtete Leuchte sein, auch eine Stehleuchte oder eine von der Decke abgependelte Leuchte, die mit etwas Abstand von der Decke eben diese nach oben hin anstrahlt. Zu beachten ist also: “wo leuchtet man hin” und nicht so sehr “von wo leuchtet man”. Denn indirektes Licht ist optimal als Grundbeleuchtung: man wird nicht geblendet, das Licht wirft kaum Schatten und ist relativ gleichmäßig im Raum verteilt. Dieses Grundlicht ist kontrastarm. Rein kontrastarmes Licht wirkt auf uns einschläfernd. Jeder kennt dieses “matschige” Gefühl an einem verregneten Novembertag… Zu kontrastreiches Licht hingegen, ist durchaus anstrengend, erzeugt Stress, im Extremfall muss man die Augen zusammenkneifen. Um sich wohl zu fühlen, muss man ein gutes Verhältnis zwischen kontrastarmen und kontrastreichen Lichtquellen herstellen. Genauso wie sich unsere Augen bei kontrastarmem Licht entspannen, wollen sie fokussieren und das tun sie besser bei kontrastreichem Licht. Das ist durchaus subjektiv und auch situationsabhängig.

So wäre es im Wohnzimmer optimal, zu der Grundbeleuchtung noch ein bis zwei konkrete Punkte zu beleuchten, um einige Lichtkontraste zu erzeugen. Sowohl für die Grundbeleuchtung als auch für die lokale Beleuchtung ist es von Vorteil, Dimmer (statt Schalter) zu haben, um so verschiedenen Situationen gerecht zu werden. Probieren Sie das mal bewußt aus, spielen Sie mit den unterschiedlichen Lichtquellen, und finden Sie heraus, was Ihnen gut tut! Und im Winter haben wir alle eine Extraportion Licht in der Grundbeleuchtung nötig! Für das Arbeitszimmer gilt es, niemals nur den Arbeitsplatz zu beleuchten, eine Grundbeleuchtung sollte den Raum zusätzlich erhellen, damit sich unsere Augen auch in die Ferne entspannen können. Die Arbeitsfläche selbst sollte aber unbedingt heller beleuchtet werden, so entsteht ein höherer Lichtkontrast, mehr Schatten, mehr Struktur. Das Auge sieht schärfer und das Gehirn denkt klarer.

Genauso sollte man beim Fernsehen auch nie nur den Fernseher anschalten. Das ermüdet die Augen. Eine Lichtquelle hinter dem Fernseher erhellt den Raum ohne zu sehr auf dem Bildschirm zu spiegeln. Im Esszimmer wird leider oft die über dem Esstisch hängende Leuchte zur Grundbeleuchtung des Raumes benutzt, dabei dient sie ja eigentlich der lokalen Beleuchtung des Esstisches. Und lassen Sie sich beim Essen nicht blenden: halbverspiegelte Glühlampen können Abhilfe schaffen!

Wie bei vielen Dingen im Leben gilt auch beim Thema Licht: “Billig wird auf Dauer teuer”. Eine etwas größere Anfangsinvestition kann Stromkosten niedriger halten und die laufenden Materialkosten senken: die Häufigkeit des Austausches der Leuchtmittel, der Vorschaltgeräte etc. Besonders bei billigen Halogenlampen gehen z.B. die Kontakte viel schneller kaputt als bei etwas teureren. Warmes Licht - kaltes Licht? Wenn man z.B. eine Halogenlampe herunterdimmt, erhält man eher warmes Licht, dimmt man sie zur vollen Leistung hoch, wird das Licht eher kühler, wobei sich die Lampe erhitzt. Genauso ist es mit einer Kerzenflamme, die ein warmes Licht abgibt, aber lange nicht so heiß ist wie die kaltes Licht abgebende Flamme des Gasherdes. Und während wir fröstelnd im Morgentau stehen und den Sonnenaufgang mit seinen wunderschönen warmen Rottönen beobachten, schwitzen wir unter der gleißenden Sonne zur Mittagszeit – zumindest im nächsten Sommer dann wieder!

Übrigens ist die Leuchtdichte einer Kerzenflamme gerade so, dass wir in die Flamme schauen können ohne geblendet zu werden. Und weil auch noch das Flackern der Flamme eine beruhigende Wirkung auf uns hat, trägt eine Kerze zur Gemütlichkeit bei.

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Licht

Welches Licht an die Decke, welches an die Couch?

Es gibt Menschen, die sagen, dass gleichmäßige Beleuchtung die soziale Beschaffenheit eines Raumes zerstört und den Menschen ein Gefühl der Unsicherheit, der Orientierungs- und der Haltlosigkeit gibt. Lokale seien gute Beweise hierfür, wo jeder Tisch eine Lichtinsel bildet. Licht schafft Atmosphäre, steuert unsere Wahrnehmung und beeinflusst das Wohlbefinden. Umso wichtiger, ein paar Grundregeln zu kennen.

Decken und Wände: Leuchten, die hoch strahlen, lassen die Decke höher erscheinen. Leuchten sie seitlich nach unten, gewinnt der Raum mehr Weite.

Couchtisch: Pendelleuchten versperren oft den Blick und behindern das Gespräch. Stehleuchten sind für diesen Zweck oft besser geeignet, „mobiler“ und vielseitiger. Viele Modelle lassen sich als Deckenstrahler und als Leselampe nutzen. Wenn die Farbe der Decke sehr hell ist, kann indirekte Beleuchtung aber ungemütlich wirken. Tischleuchten passen am besten für einen Beistelltisch. Wählen Sie eher einen transparenten Schirm.

Küchen: Gibt es nur ein Licht an der Decke, dann wird sich die arbeitende Person selbst Schatten auf die Arbeitsfläche werfen. Daher sind zusätzliche kleine Lichtquellen am Herd, beim Abwasch und an der Arbeitsfläche sinnvoll. Sie leuchten die Schatten aus und blenden nicht.

Tischbeleuchtung: Der Tisch ist der Mittelpunkt der Wohnung. Hängen Sie die Leuchten niedrig auf und voneinander entfernt, so dass einzelne Lichtinseln entstehen, die Sessel und Tische wie Luftblasen umgeben. Eine Hängeleuchte soll immer den gesamten Tisch ausleuchten und etwa 60 bis 70 Zentimeter über der Tischfläche montiert sein, damit es nicht zu einer Blendung kommt.

Badezimmer: Richten Sie das Licht immer auf den Betrachter und nicht auf den Spiegel. Stabförmige Lichtquellen eignen sich besser als punktförmige, da ihr Licht weniger blendet. Leuchten über dem Spiegel verursachen Schatten unter den Augen, der Nase und dem Kinn. Rötliches Licht wirkt angenehm, bläuliches lässt Sie fahl aussehen.

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