Neuer Job, neue Stadt, neue Wohnung!

Berufsbedingte Umzüge sind häufig aufwendig und kostspielig. Eine sorgfältige Vorbereitung spart Geld und Nerven.

Gründe für einen berufsbedingten Umzug gibt es viele: Sie finden in Ihrer alten Stadt keinen Job und müssen daher eine Arbeitsstelle in einer anderen Stadt annehmen, Ihr Arbeitgeber versetzt Sie an einen anderen Firmenstandort oder Sie wollen einen Neuanfang wagen. Besonders Arbeitsanfänger sind heutzutage oft gezwungen, bei der Wahl ihrer Arbeitsstätte flexibel zu sein. Egal, ob aus freiwilligen Stücken oder aus unumgehbaren Gründen, ein Umzug ist immer mit Aufwand und Kosten verbunden und sollte dementsprechend gut vorbereitet und geplant werden.

Für berufsbedingte Umzüge gibt es spezielle Sparmöglichkeiten, die je nach Fall die finanzielle Last erleichtern können. Grundsätzlich gilt: Fragen Sie Ihren zukünftigen Arbeitgeber, ob die Firma sich an den anfallenden Umzugskosten beteiligt. Oft wird diese Bereitschaft erst auf Nachfragen des Arbeitnehmers bewilligt. Im Falle einer Versetzung sollte eine Kostenbeteiligung des Unternehmens selbstverständlich sein.

Kosten steuerlich absetzbar
Weigert sich der Arbeitgeber, die Kostenbeiträge zu übernehmen, können die anfallenden Ausgaben steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Absetzbar sind alle Unkosten, die im Zuge eines berufsbedingten Umzuges anfallen. Dazu gehören beispielsweise Aufwendungen für den Transport, die Renovierung oder Ummeldungen. Wichtig ist hierbei die Aufbewahrung von Belegen und Rechnungen oder aber die Recherche beim zuständigen Finanzamt nach der aktuellen Höhe der Umzugspauschale, die bei der nächsten Einkommensteuererklärung angegeben werden kann.
Mehr zum Thema: www.steuerzahler.de

Arbeitsagentur bezuschusst
Ist man bei der Arbeitsagentur als arbeitsuchend gemeldet und erhält während dieser Zeit eine Jobzusage in einer anderen Stadt, kann ein Antrag auf finanzielle Umzugshilfe gestellt werden. Die Unterstützung ist auf maximal 4.500 Euro begrenzt und muss im Anschluss nicht zurückgezahlt werden. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf die Zuschüsse, die Arbeitsagentur entscheidet von Fall zu Fall.

Ist der kostengünstige Umzug erst einmal geschafft, kann man sich in der neuen Stadt schnell einleben und den Jobwechsel genießen.
››› www.deinumzug.de




Der zapf Umzugshelfer

zapf Umzugshelfer

Im handlichen Format bietet das praktische Büchlein zahlreiche Auskünfte und Tipps rund um das Thema Aus- und Einzug. Angefangen bei der Wohnungssuche über Hinweise zum richtigen Packen von Umzugskisten bis hin zu Einrichtungstipps bieten die Umzugsprofis von „zapf umzüge“ nützliche Informationen für einen stressfreien Umzug – ganz einfach zum Rausnehmen oder -reißen.
Man findet Checklisten, wichtige Adressen und jede Menge Serviceleistungen, wie die praktischen Ummeldekarten für die Bank, Gas- und Stromanbieter oder die GEZ. zapf-Kunden kriegen das gute Stück persönlich in die Hand gedrückt. Aber auch als Noch-nicht-Kunde können Sie den Umzugshelfer kostenlos und unverbindlich im Internet unter www.zapf.de oder telefonisch über die zapf-Hotline (030) 61 0 61 bestellen.

Umzugs-ABC

Mit Kartons die Treppe rauf und runter tragen ist es leider nicht getan. Die halbe Welt willüber einen Umzug informiert sein – und die Behörden ganz besonders.

Hier unsere ultimative Checkliste:

  • Arbeitsamt
  • BAFöG-Amt
  • Banken
  • Bausparkasse
  • Bekannte
  • Buchclubs
  • Einwohnermeldeamt
  • Energieversorger
  • Finanzamt
  • Freunde
  • GEZ / Kabelgesellschaft
  • Kindergarten
  • Krankenversicherung
  • Post
  • Schule
  • Vereine und Verbände
  • Versicherungen
  • Verwandte
  • Zeitungsabonnement

Umzugscheckliste

Langfristig geplant:

  • Kündigung der alten Wohnung schriftlich und fristgerecht
  • Termin für Wohnungsübergabe ausmachen
  • Einzugstermin mit Nachmieter absprechen
  • Gegebenenfalls Renovierung einplanen
  • Sonderurlaub beantragen
  • Spediteur/Transporter bestellen
  • Baby- und Hundesitter buchen
  • Umzugshelfer organisieren
  • Nachbarn vom Umzug informieren
  • Was wirklich nicht mehr mit muss: ab in den Sperrmüll beim nächstmöglichen Termin
  • Gardinen und Teppiche noch in der alten Wohnung reinigen

Kurz vorher:

  • Umzugskartons kaufen
  • Verpackungsmaterial besorgen (Seidenpapier, Luftpolsterfolie)
  • Decken, Sackkarren, Tragegurte leihen
  • Wasser- und Elektrizitätswerk: Zähler ablesen
  • Die wichtigsten Kartons (Toilettenartikel, Lebensmittel etc.) separat stellen und farbig kennzeichnen

Tag X:

  • Hausmeister: Zufahrten am Tag X öffnen
  • Parkplätze für Umzugswagen reservieren
  • Trinkgeld für Helfer bereithalten
  • Verpflegung für Helfer vorbereiten
  • Fahrstuhlschlüssel für alte und neue Wohnung besorgen
  • Nicht vergessen: zum Schluss Namensschilder entfernen
  • Wohnungsübergabe mit Vermieter (schriftliches Übergabeprotokoll nicht vergessen)

Formales:

  • Wohnungsübergabetermin
  • Beim Einwohnermeldeamt ummelden
  • Adressänderung an Banken und Versicherungen
  • Schule und Kindergarten informieren (evtl. ab- und wieder anmelden)
  • Auto ummelden
  • Telefon, Fax, Internet… ummelden
  • Nachsendeantrag bei der Post bestellen
  • Alle Abos abbestellen oder ummelden

››› mehr Tipps und Infos zum Thema Umzug finden Sie auf www.deinumzug.de


Over the hills and far away…

Vielleicht zieht es Sie ganz woanders hin – über Grenzen hinweg oder gar übers große Wasser. Die Firma Zapf gibt Tipps zum Thema.

www.immowelt.de

www.umzugskompass.de

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